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INhalte der kurse
Kindergartenkinder sind mit Eintritt in den Kindergarten erstmalig mit einer Gruppendynamik konfrontiert. Ein wesentlicher Lernprozess ist die Wahrnehmung von sich selbst und anderen, Rücksichtnahme, Anpassung aber auch Durchsetzungsvermögen.
In Schulen müssen Kinder lernen, mit älteren Kindern klarzukommen. Daher wird hier ein weiterer Schwerpunkt auf die Auseinandersetzung mit älteren Kindern und der Interaktion mit Erwachsenen gelegt. Des Weiteren bilden sich Rangordnungen innerhalb von Klassengemeinschaften. Dies sollte ohne Gewalt ablaufen.
Konkret wird in den Kursen thematisiert, was Gewalt ist, wie Gewalt entsteht und wie man ihr entgehen kann. Ein wichtiger Punkt dabei ist das Ausstrahlen von Sicherheit, um nicht in eine etwaige Opferrolle zu fallen. Ebenso das Trainieren der natürlichen Intuition, um Situationen richtig einschätzen zu können. Kommt man dennoch in eine potenziell gewalttätige Situation, lernen die Kinder sich zunächst mit ihrer Körpersprache und Stimme selbst zu behaupten. In einem weiteren Schritt üben sie, sich selbst gegen Gewalt zu verteidigen. Weitergehende Inhalte sind somit das Erlernen effektiver Selbstverteidigungstechniken und die Verteidigung gegen körperlich stärkere Angreifer. Für die Kinder und Jugendliche werden ihre Leistungen durch das Konzept „Sicherheit nach Noten“ messbar gemacht.
Sicherheit nach Noten
Die Inhalte der Gewaltpräventionskurse werden nach dem Konzept „Sicherheit nach Noten“ vermittelt, so dass die Leistungen für Schüler und Eltern messbar sind.
Note 1: Sichere Ausstrahlung erworben/ kein Opfer sein
Dies ist das am höchsten zu erreichende Ziel innerhalb des Kurses. Das Selbstbewusstsein der Kinder und Jugendlichen hat sich so gesteigert, dass sie kaum noch belästigt werden. Sie sind kein Opfer von Gewalt und können anderen helfen.
Note 2: Selbstbehauptung (statt Selbstverteidigung)
Hier schaffen die Kinder und Jugendlichen es, dass sie es mit ihrer Mimik, Gestik, Körpersprache und Stimme nicht zu einem Angriff kommen lassen. Es kommt nicht zu Körperkontakt.
Note 3: Angriff im Ansatz verhindern
Die Kinder und Jugendlichen schaffen es, Gewalt, z.B. in Form eines Angriffes, im Ansatz zu verhindern und sie werden nicht umklammert oder gewürgt.
Note 4: Den Angriff beenden
Ein kommender Angriff wird abgewehrt und die Kinder und Jugendlichen können sich aus Würgegriffen und Umklammerungen befreien.
Note 5 und 6:
Ist ein Kind oder ein Jugendlicher nicht auf eine bedrohliche Situation vorbereitet, ist es der Gewalt hilflos ausgeliefert.